Die Überarbeitung des Designs und der Technik geht gut voran.
Nun wollen wir auch noch die inhaltlichen Seiten überarbeiten. Dafür würden wir uns über Tipps von euch freuen. Wir würden gerne wissen, welche Informationen rund um das Thema Gewalt ihr besonders wichtig findet.
Außerdem würden wir gerne mehr Informationen rund um das Thema Beratung und Therapie veröffentlichen. Dafür wäre es sehr hilfreich, wenn ihr uns eure positiven Erfahrungen mit Beratung z.B. durch eine Beratungslehrerin oder in einer Beratungsstelle schreibt. Diese Berichte würden wir veröffentlichen, damit andere Mädchen sie lesen können und sich vielleicht auch trauen, Beratung in Anspruch zu nehmen.
Herzliche Grüße aus dem Mädchenhaus Bremen
holli
24.06.2010
hallo.
ich find´s wichtig das ihr bei gewalt hinschreibt, wie man in eine situation hineingeraten kann wo gewalt angewendet wird.
und natürlich wie man aus sowas wieder raus kommt. ich denke mal das ist das wichtigst!!
hopeless
02.07.2010
Antwort an holli
also ich hab voll gute erfahrungen mit beratung und auch terapie gemacht. das is schon voll lang her das ich hier geschrieben hab oktober 2008 glaub und das ich hier geschrieben hab war der erste schrit da wusste ich noch garnicht was genau eingtlich los ist mit mir und ich hab mich aba getraut hier das zu beschreiben und sehr kompetente antworten gekriegt von den frauen des mädchenhauses.
sie haben uns immer wieder ermutigt den schritt zu wagen und zu einer persönlichen beratung in eine beratungsstelle zu gehen.
nach viel vorbereitung und angst hab ich mich dann auch echt getraut und ich wurde sehr ernst genommen und die frauen dort waren ganz nett und geduldig und vor allem haben sie mir geglaubt obwohl ich meiner wahrnehmung selber nicht traute.
es gab 2 beratungstermine und weitere waren auch geplant als die lage "zuhause" eskalierte, aber hatten sehr viel glück und konnten abhauen und zu der beratungsstelle kontak aufnehmen.
sie haben mir noch am selben tag eine unterkunft in einer not-aufnahmegruppe für akut gefährdete mädchen besorgt die an die beratungsstelle angeschlossen war und sich um alles gekümmert das ich nicht zurück nach "hause" musste.
und sie haben mir einen platz in einer speziellen wohngruppe für mädchen mit ähnlichen problemen besorgt wo ich heute noch lebe und mich sehr gut betreut und aufgehoben fühle.
sicher gibts dort auch mal stress, das is glaub ganz normal wenn ein paar mädchen mit problemen zusammen leben aber das lässt sich immer regeln und ich leb gern dort. alle mädchen haben ein eignes zimmer und es ist eine intensivterapeutische wg die rund um die uhr betreut wird. also wir werden da nich eingesperrt oder bevormundet so mein ich das nich sondern so daß immer wer da is zum reden und bei probs und so das is echt gut. klar gibts regeln in so wgs das muss ja sein aber es macht auch spaß mit den andern mädchen zb küchendienst und kochen oder aufräumen und so und wir haben gemeinsam viel spaß, die andern mädchen dort und ich.
trotz der schlimmen vergangenheit habe ich mut gefunden zum weitermachen meistens jedenfalls.es gibt auch ganz schlimme dunkle verzweifelte zeiten aber dann sind die betreuerinnen da und fangen mich auf und gehen mit mir weiter auf dem weg sozusagen.
ich hab auch angefangen therapie zu machen seit ich dort lebe. ambulant und auch stationär in einer klinik. ich hatte große angst in eine terapeutische klinik zu gehen und es war garnicht so einfach einen platz zu finden wo man meine probleme auch behandeln kann aber die betreuerinnen haben einen platz gefunden und eine klinik ist garnicht so schlimm. es ist dort auch ein bischen wie in einer wohngruppe dort gab es doppelzimmer aber ich hatte eine nette zimmernachbarin.ich bekam dort von den terapeuten ganz viel zu meiner erkrankung erklärt nochmal so das ich mich besser kennen und verstehen lerne.und keiner verlangte das wir dinge erzählen zu denen ich noch nicht bereit bin sonderm meine grenzen werden geachtet und gefühle respektiert. es gab dort kunst und maltherapie und sporttherapie und körperwahrnehmungstherapie und eben gespräche. ich werde warscheins noch oft in eine klinik gehen müssen um halbwegs klarzukommen aber es ist ein anfang gemacht und ich bin heute in sicherheit und voll froh das ich mich getraut hab in beratung zu gehen und kann jeden mädchen das probleme hat nur mut wünschen daselbe zu tun auch wenn es ein schwerer schritt ist. das wollte ich als meine erfahrung dazu schreiben und ich hoffe das ist jetz nich zu lang, wenn doch dann tuts uns leid aber kürzer hätte ich die guten erfahrungen und die dankbarkeit, auch an die frauen hier von der beratun g im forum nicht ausdrücken können.
hopeless